Zertifizierung: Zertifizierung ist die Bestätigung durch eine unabhängige dritte Stelle, dass ein Managementsystem festgelegte Normanforderungen erfüllt – dokumentiert durch ein zeitlich befristetes Zertifikat mit jährlicher Überwachung.
Der klassische Ablauf beginnt mit einem kostenlosen Erstgespräch und einem Festpreisangebot, gefolgt von einem Stufe-1-Audit zur Prüfung der Dokumentation und einem Stufe-2-Audit zur Bewertung der gelebten Praxis vor Ort oder remote. Nach erfolgreichem Abschluss wird das Zertifikat für drei Jahre ausgestellt und muss durch jährliche Überwachungsaudits sowie eine Rezertifizierung nach Ablauf bestätigt werden.
Zertifizierungsstellen unterscheiden sich grundlegend darin, ob sie akkreditiert sind – also selbst von einer nationalen Akkreditierungsstelle wie der DAkkS überwacht werden – oder nicht akkreditiert arbeiten. Beide Wege prüfen dieselben Normanforderungen, unterscheiden sich aber in Kosten, Aufwand und Anerkennung in bestimmten Kontexten wie öffentlichen Ausschreibungen.
Für welche Norm sich ein Unternehmen entscheidet, hängt meist von Kundenanforderungen, Branche oder eigenen Verbesserungszielen ab – häufig starten Unternehmen mit ISO 9001 und erweitern später um weitere Normen wie ISO 14001 oder ISO 27001 in einem kombinierten Audit.
Für Unternehmen mit internationalen Kunden lohnt sich zudem ein Blick auf die Anerkennung des Zertifikats im jeweiligen Zielmarkt, da manche Länder oder Branchen ausschließlich akkreditierte Zertifikate akzeptieren.
- Erstgespräch → Angebot → Stufe-1-Audit → Stufe-2-Audit → Zertifikat
- Gültigkeit meist 3 Jahre, jährliches Überwachungsaudit
- Akkreditiert vs. nicht akkreditiert: unterschiedliche Aufsicht, gleiche Normbasis
- Internationale Anerkennung hängt stark vom jeweiligen Zielmarkt ab
Relevanz für die Zertifizierung
Wer sich zertifizieren lassen möchte, sollte vorab klären, ob der Auftraggeber oder Markt eine akkreditierte Zertifizierung verlangt: Bei öffentlichen Ausschreibungen, stark regulierten Branchen oder konzernweiten Einkaufsrichtlinien ist eine akkreditierte Stelle oft zwingend vorgeschrieben. Für interne Prozessverbesserung, Kundenvertrauen im Mittelstand und die meisten B2B-Anforderungen reicht eine nicht akkreditierte Zertifizierung – deutlich günstiger und schneller, wie sie KCERT anbietet, transparent gekennzeichnet als nicht DAkkS-akkreditiert. KCERT begleitet dabei transparent durch alle Schritte, vom kostenlosen Erstgespräch bis zur Zertifikatsübergabe. Ein offenes Gespräch über die eigenen Ziele hilft dabei, frühzeitig die passende Zertifizierungsart zu wählen, statt später nachzubessern.
Häufige Fragen zu Zertifizierung
In der Regel 4 bis 6 Wochen von Erstgespräch bis Zertifikat, bei ISO 27001 aufgrund des höheren Prüfaufwands 6 bis 8 Wochen. Der Ablauf umfasst Erstgespräch, Festpreisangebot innerhalb 48 Stunden, Stufe-1- und Stufe-2-Audit sowie die anschließende Zertifikatserteilung. Voraussetzung für diesen Zeitrahmen ist, dass das Managementsystem zum Stufe-1-Audit bereits weitgehend eingeführt und dokumentiert ist.
1.950 Euro netto pro Norm und Jahr für Unternehmen bis 5 Mitarbeitende, 2.950 Euro für 5 bis 25 Mitarbeitende, jeweils bei dreijähriger Vertragslaufzeit mit inkludierten Überwachungsaudits. Ab 25 Mitarbeitenden erstellt KCERT ein individuelles Angebot auf Anfrage. Die Überwachungsaudits sind in diesem Festpreis bereits enthalten und fallen während der dreijährigen Laufzeit nicht separat an.
Das hängt vom Verwendungszweck ab. Bei öffentlichen Ausschreibungen, stark regulierten Branchen oder konzernweiten Einkaufsrichtlinien ist eine akkreditierte Stelle oft zwingend vorgeschrieben. Für interne Prozessverbesserung und die meisten B2B-Kundenanforderungen im Mittelstand reicht eine transparent gekennzeichnete, nicht akkreditierte Zertifizierung wie bei KCERT.